Sonntag, 19. November 2023, 11.00 Uhr im Pfarreiheim
Traktanden 1) Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 25. Juni 2023 2) Budget 2024 3) Bericht der Prüfungskommission 4) Beschlussfassung: – Festsetzen des Steuerfusses – Genehmigung Budget 2024 5) Ersatzwahl in den Kirchgemeinderat 6) Regionaler kirchlicher Sozialdienst 7) Diverses
Sowohl die zusätzlichen Erläuterungen als auch das Protokoll der letzten KGV können auf dem Pfarramt bezogen werden oder sind im Internet unter www.pfarrei-muenchenstein.ch zu finden.
Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen und danken Ihnen für Ihr Interesse.
Nach einer Legende zähmte er einen wilden Wolf vor den Toren der Stadt Gubbio. Er sprach ihn an mit den Worten: «Bruder Wolf, du richtest viel Schaden in dieser Gegend an und hast schlimme Übeltaten verbrochen, da du Gottes Geschöpfe erbarmungslos umgebracht hast. Alle klagen mit
Recht über dich und sind dir böse, die ganze Gegend ist dir feind. Im Namen Christi befehle ich dir, weder mir noch sonst jemandem Leid anzutun! Ich will zwischen dir und den Leuten Frieden schliessen.» Als Zeichen der Zustimmung soll der Wolf auf Franziskus zugegangen sein und ihm seine rechte Tatze sanft und zutraulich in die Hand gelegt haben.
Franziskus von Assisi wurde am 16. Juli 1228 von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Im November 1979 kam ihm eine besondere Auszeichnung zuteil: Papst Johannes Paul II. erklärte den Heiligen Franziskus zum „himmlischen Patron des Natur- und Umweltschutzes“.
Der Titel mag auf den ersten Blick ironisch erscheinen, aber das ist er ganz und gar nicht. Denn das «stille Gespräch» ist eine Diskussions-Methode, die man aus der Schule kennt, um die Meinung aller Beteiligten abzuholen. Wir möchte nun in unserer Pfarrei vom 8. – 22. September ein solches stilles Gespräch durchführen. Es soll als Diskussionsgrundlage dienen für eine Retraite des Pfarreiteams und des Kirchgemeinderats am 23. September. Dort möchten die Teilnehmer:innen den Status Quo anschauen und gemeinsam überlegen, wohin der Weg der Pfarrei führen soll. Das Ergebnis des stillen Gesprächs soll unsere Überlegungen anleiten.
So funktioniert es! Auf zwei Tischen in der Kirche (im Kinderspielecken) liegen zwei Plakate und Stifte zum Schreiben auf. Das eine Plakat widmet sich demThema «Herkunft – Was macht diePfarrei Münchenstein einzigartig?», das andere Plakat möchte wissen: «Zukunft – Was wünschen wir uns für die Pfarrei Münchenstein?» Nun schreiben alle, die möchten, ihre Mei
nung dazu. Diese Kommentare können wiederum kommentiert werden oder Rückfragen gestellt werden. Das sieht dann ungefähr so aus:
Regeln
Wie auch bei einem normalen Gespräch gibt es auch hier ein paar Regeln, die man beachten sollte:
1. Respektvoll diskutieren – andere Worte dürfen nicht durchgestrichen werden, Beleidigungen o.ä. haben keinen Platz
2. In der Kürze liegt die Würze – jeder Kommentar sollte nicht mehr als 10 Worte umfassen, bleiben sie beim gegebenen Thema
3. Rückmeldungen erwünscht – das Gespräch lebt davon, dass andere Aussagen kommentiertwerden, stellen sie Fragen oder zeigen sie mit einem kleinen Häkchen ✔ ihre Zustimmung, mit einem kleinen x ihre Abneigung.
Wir laden sie alle ganz herzlich ein mitzumachen und ihre Meinung kundzutun. Wir sind gespannt auf ihre Rückmeldungen!
Nach den Sommerferien gibt es für viele einen Neustart. Das gilt besonders für Kinder, die neu in den Kindergarten oder in die Schule kommen, aber auch für alle Kinder und Erwachsenen, die ein neues Schuljahr starten oder nach den Sommerferien eine Veränderung in Beruf und Privatleben erfahren.
Als Kind bekam ich von meinen Eltern vor jedem solchen Neustart oder vor einer Reise ein Kreuzzeichen auf die Stirn gezeichnet mit der Zusage: «Gang i Gotts Name!» Das war fast wie das Kreuzzeichen, dass uns unsere Mutter meist vor dem Schlafengehen auf Stirn, Mund und Herz zeichnete. Und doch war es noch etwas Besonderes, da es einen wichtigen Schritt im Alltag speziell markierte. Meine Eltern haben mir den Segen nicht nur zugesprochen, sondern mit ihrer Berührung spürbar gemacht. Und für meine Eltern war es ein Zeichen des Vertrauens in Gottes Schutz und Begleitung, wenn sie uns ein Stück weit loslassen mussten.
Als Gemeinschaft der Kirche möchten wir einander genauso den Segen Gottes zusprechen und spürbar vermitteln. Darum laden wir als Gemeinschaft von reformierten und katholischen Christen ein zum ökumenischen Gottesdienst zum Schuljahresanfang. Diese Einladung gilt allen, Gross und Klein. Während des Gottesdienstes gibt es die Gelegenheit, sich als Einzelperson oder als Familie segnen zu lassen. Das kann mit einem Kreuzzeichen auf die Stirn oder in die Handflächen sein, oder auch einfach durch eine Handauflegung auf Schulter oder Vorderarm. Anschliessend an den Gottesdienst in der Kirche sind alle eingeladen, bei einem Spaghettiplausch noch weiter die Gemeinschaft zu feiern und den Gottesdienst in den Alltag einfliessen zu lassen.
Daniel Meier
Ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahresanfang am Sonntag, 13. August, 10.15 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus an der Lärchenstrasse 3.
Liebe Schwestern und Brüder der Pfarrei St. Franz Xaver in Münchenstein. Die Frage «Wer bin ich?» gehört zu den zentralen Fragen unseres Lebens, deren Antworten wir immer von Neuem suchen dürfen. Ich glaube, dass wir alle erst von Gott eine endgültige Antwort auf die Frage nach unserer Identität erhalten werden. Wir Menschen sind dynamisch und verändern uns immer wieder im Laufe unseres Lebens. Die einzig konstante Antwort, die wir auf die Frage «Wer bin ich?» geben können, ist: «Ich bin ich.» Das hört sich zwar sehr banal an, aber für mich liegt darin auch das Bekenntnis zur staunenswerten Einmaligkeit und unumstösslichen Würde eines jeden Menschen, die wir alle durch Gottes liebevolle Schöpfung erhalten haben.
Wenn ich mich also jetzt in diesem Artikel bei ihnen vorstellen darf, da ich bald in Münchenstein als Pfarradministrator in der Pfarrei mitwirken darf, dann kann ich das in diesen wenigen Zeilen nur bruchstückhaft mit ein paar trockenen Fakten zu mir tun. Mein Name ist Benedikt Andrin Locher. Ich wurde 1989 in Luzern geboren und wuchs dort mit zwei Geschwistern auf. Ich besuchte die Stiftsschule Engelberg und machte 2009 die Matura. Im November 2010 trat ich ins Benediktinerkloster Engelberg ein, studierte 2012-2016 in München Theologie und leitete nach dem Abschluss die Gastabteilung des Klosters. Im September 2017 durfte ich die Priesterweihe empfangen. 2019 kam ich nach Basel, um hier mich weiterzubilden und pastorale Erfahrungen
zu sammeln. Ich wirkte zuerst als priesterlicher Mitarbeiter in den Pfarreien Reinach und Rheinfelden und seit Sommer 2020 als Kaplan im Seelsorgeverband Allerheiligen-St. Marien in Basel. Ab 1. August trete ich nun die Stelle in unserer Pfarrei an und am 20. August wird Bischofsvikar ValentineKoledoye mich offiziell mit dieser Aufgabe betrauen. Neben meinem priesterlichen Engagement betätige ich mich rege im musikalischen Bereich. In München studierte ich neben der Theologie auch Gregorianischen Choral und musiziere seither als Sänger und Leiter in verschiedenen Ensemblesmit einem Schwerpunkt auf Choral und Renaissancemusik. Ich habe Weiterbildungen im Bereich Geistliche Begleitung, Archivwesen und Kulturmanagement absolviert.
Soviel also zu mir in trockenen Fakten. Lebendiger wird es, wenn wir uns hoffentlich bald persönlich kennenlernen und austauschen dürfen. Darauf freue ich mich bereits sehr!
Die Bayern haben das geflügelte Wort «Mia san mia.» (Wir sind wir.), mit dem sie durchaus stolz ihre bairische Einmaligkeit zum Ausdruck bringen. Wir können und dürfen also auch als Gemeinschaft eine Antwort auf die Frage «Wer sind wir?» finden, gerade als Pfarreigemeinschaft hören und vertrauen wir dabei auf Gottes Führung. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit ihnen weiter auf die Suche nach der dynamischen Identität unserer Pfarrei zu gehen.
An der von 33 Personen (inkl. 4 Gästen) besuchten Versammlung wurden folgende Beschlüsse gefasst:
1) Das vorliegende Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 20.11.2022 wurde einstimmig genehmigt und der Aktuarin Jacqueline Rueff verdankt.
2) Die Jahresrechnung 2022 weist einen Ertragsüberschuss über CHF 53’071.55 CHF auf, budgetiert war ein Verlust von CHF 72’280.-. Die Restschulden der Kirchenrenovation konnten mit CHF 200’000.- beglichen werden.