In Jerusalem steht die Klagemauer. Es sind die letzten Überreste des Tempels, der 70 n. Chr. zerstört wurde. Bis heute ist er für das jüdische Volk Ort der Klage über den verlorenen Tempel und die Zerstreuung, aber auch Ort der Hoffnung und Sehnsucht nach dem von Gott versprochenen Heil.
In alten Fastenopfer-Unterlagen stiess ich auf folgende Geschichte:
Einst kam ein Mensch zu einem Mönch und bat: «Ich möchte Gott finden und weiss nicht wie.» Der Mönch antwortete ihm: «Das ist nicht schwer. Liebst du Gott?» Der Mensch schüttelte den Kopf: «Gott lieben… das kann ich eigentlich nicht behaupten.»
Wieder überlegte der Mensch eine Weile und erklärte dann: «Manchmal spüre ich die Sehnsucht, aber meistens habe ich so viel zu tun, dass diese Sehnsucht im Alltag untergeht.»
„Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen!“ – Für den Priester, Erzieher und „Sozialarbeiter“ Johannes Bosco (1815 – 1888) war dieser Satz weit mehr als ein netter Spruch: In ihm spiegelt sich die Grundhaltung seines Lebens und seiner erzieherischen und pastoralen Tätigkeit. Als Priester in Turin lernt er die Schattenseiten der Industrialisierung kennen, erlebt, wie viele junge Menschen auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben in die Stadt ziehen, dort aber auf der Strasse oder im Gefängnis landen. Ihnen zu helfen wird sein Lebenswerk.
Die Materialien für die Gebetswoche für die Einheit der Christen 2024 wurden von einem ökumenischen Team aus Burkina Faso vorbereitet, das von der örtlichen Gemeinschaft Chemin Neuf (GCN) unterstützt wurde. Das gewählte Thema lautet: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst“ (Lk 10,27). Brüder und Schwestern aus der katholischen Erzdiözese Ouagadougou, aus protestantischen Kirchen, ökumenischen Einrichtungen und der GCN in Burkina Faso arbeiteten an der Ausarbeitung der Gebete und Reflexionen zusammen und erlebten ihre gemeinsame Arbeit als einen echten Weg der ökumenischen Umkehr.
Seit gut eineinhalb Jahren wird das Pfarreihaus von Leuten aus der Ukraine bewohnt. Aktuell sind es sechs Personen: Eine Mutter mit zwei Kindern, ein männlicher Jugendlicher und zwei Frauen.
Das Pfarreiteam wünscht allen ein frohes, neues Jahr und Gottes reichen Segen! Wir freuen uns darauf, mit Ihnen allen auch in diesem Jahr unterwegs sein zu dürfen!
Nach so vielen Jahren hast du dich entschlossen, das Amt als Pfarreiratspräsidentin abzugeben. In dieser Zeit hast du deine Aufgaben voller Energie angepackt. Bei den vielen Pfarreifesten, Krippenspielen, Wallfahrten oder den unzähligen Apéros, stets warst du mit viel Herzblut und Engagement dabei. Im Kaffi Ziibeledurm bleibst du uns jedoch erhalten. Dies freut uns sehr. Von Herzen danken wir dir für deine wertvolle Arbeit in unserer Pfarrei. Dir und deiner Familie alles Gute und Gottessegen.
Am Sonntag, den 17. Dezember findet parallel zum Gemeindegottesdienst um 10.15 Uhr eine Kinderkirche statt. Nicht nur für Kinder ist das Weihnachtsfest geprägt durch Geschenke. Die Geschichte «Das rote Paket» erzählt davon, dass man die schönsten Geschenke nicht kaufen und auch nicht festhalten kann. Wir beginnen gemeinsam mit der Gemeinde in der Kirche und gehen dann in den Franz Xaver-Saal.
24 motivierte Mädchen und Buben verkünden die Weihnachtsgeschichte in einer szenischen Erzählung. Sie haben dazu eindrucksvolle Bilder gestaltet und stimmungsvolle Lieder eingeübt. Herzliche Einladung am Heiligabend um 17.00 Uhr in die reformierte Kirche zum Familiengottesdienst.
Am dritten Advents-Sonntag, dem 17. Dezember um 17 Uhr ist das VocalEnsemble der Mädchenkantorei am Freiburger Münster in unserer Kirche St. Franz Xaver zu Gast.
Am zweiten Advents-Sonntag, den 10. Dezember um 17 Uhr gastierten die berühmten „SINGER PUR“ leider fünf köpfig, da einer der Sänger krank war. Nichts desto trotz war es ein sehr schönes Konzert und von allen Besuchern sehr geschätzt. Dieses Ensemble konzertiert weltweit und wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet.
Der Advent ist die Zeit des Wartens. Wir warten auf Gott. Das ist ein uraltes Thema für gläubige Menschen jeder Religion. Man wartet auf das Erscheinen (eines) Gottes und/oder das Eingreifen (eines) Gottes in das persönliche Leben oder in die Welt. Mit diesem Warten sind einerseits Hoffnung, Vorfreude und Sehnsucht verbunden, aber andererseits eben auch Ängste, Ungeduld und Verzweiflung. Im Warten spielt sich eine Fülle an Emotionen ab, die es auszuhalten gilt. Deshalb warten wir Menschen eher ungern, wir sind zielorientiert, wenn nicht sogar zielfixiert.